Archiv der Kategorie: Daggi dekantiert das:

Mein spezieller Fei.. Gedenktag

Ab und zu rutscht in Daggis Dienstvilla auch etwas von den Gaben, die per Fanpost oder offiziellen Anlässen Daggi erreichen und die  an Zahl nahezu unermesslich sind, etwas für das Personal durch.

Und heute hat es mich erwischt, verdammt!

Flötend kommt Daggi an meinen Schreibtisch: „Hier.“

Tee

„Ah. Und?“

„Ein Leckerchen für dich. Ist ein Werbegeschenk, das ich momentan nicht so recht gebrauchen kann.“

„Oh, wie aufmerksam. Ich darf am Feiertag, im zarten Alter von… aber es soll hier um das Produkt, nicht mich, gehen,  den ersten Eistee meines Lebens genießen! Daggi!!“

„Probiere er, ist schon gekühlt.“

„Aber Daggi, und was ist mit dem Quiz, bei dem zu erraten war, was Eistee und was Acryllack ist?

Wasser, Invertzucker, Schwarztee-Extrakt (0,14%), Säuerungsmittel Citronensäure, Aroma, Zitronensaft aus Konzentrat (0,1%), Säureregulator Trinatriumcitrat, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure.

ODER

Sonnenblumenöl, Wasser, Calciumcarbonat, Mineralpigmente,

AlkoholSodaZitronensäure.“

Ich mache mich an die Verkostung. Der Verschluss geht- als sei es eine Warnung- kompliziert auf. Ein wohlig- aromatischer Duft schlägt mir nicht entgegen. Nicht lange rumzappeln, ein erster Schluck. Zur Bestätigung noch einer. Hui. Wie erwartet. Mist, jetzt habe ich den Rest einfach in den Ausguss gekippt. Aber das Umweltamt wird heute wohl keine Kanalproben nehmen. Der unrunde Geschmack nach irgendwatt verfestigt sich, liegt mahnend auf der Zunge! Morgen rufe ich den Jever- Dealer um Nachschub an, denn jetzt muss ich zwingend den Geschmack aus dem Rachen spülen. Das dürfte nicht so schnell gehen. Da nimmt das Abenteuer doch noch ein gutes Ende.

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Microplastic

War ja DAS Problem der Saison. Überall Plastikkrümel. Oder Plastikteppiche im Meer.

Aber da haben sich Racker aus Hoogerheide/ NL einen Plan ersonnen.

Warum nicht das Geklump sammeln, einschmelzen, eintüten und auf den Markt werfen. Zunächst war geplant, die Abriebfestigkeit der Autobahn zu erhöhen, doch das Material war zu weich. Ha, danach dachten  die geschäftstüchtigen Holländer natürlich an Seefahrt. Unter der Wasserlinie die Muscheln abschrecken, da bleibt der Rumpf schön strömungsgünstig. Doch das Zeug klumpte.

Da blieb nur ein Ausweg. Unweit, schon sehr nahe an NL, lebte ja das Volk der Allesfresser. Selbst wenn der DAX bitterliche 0,1% abschmierte, der Deutsche verstand auch in dieser Notlage noch, was zu fressen zu finden. Und da konnte man doch…. ja, man konnte an die noch nicht näher definierte Masse „Lakritz“ schreiben und eintüten:

Lakritz01

Und so trug es  sich zu, dass eine Tüte in Daggis Dienstvilla gelangte. Und die dort Herrschende ihren Schriftführer zum Vorkoster beförderte und dieser, nach Verkötzigung, so könnte man sagen, feststellte, dass von Lakritz so gar nichts zu schmecken sei,  aber- und das wusste er bis dahin gar nicht- Altplastik wohl so schmecken muss. Und er hatte die Tüte sehr wohl  erst geöffnet, nicht dass da Irritationen entstehen! Wie kann das sein? Nun, es steht ja drauf. Woraus es gemacht wird.

Glukosesirup, also Zucker, dazu kommt dann Zucker, dann Gelatine vom Schwein, da wurde wohl der Zucker vergessen zu deklarieren, dann geht es schon Richtung Lakritz, und zwar mit Süßholz… nee, dem Extrakt davon… nee… der Wurzel, etwas Ammoniumchlorid- da schlägt das Herz der Periodensystem- Spezialisten gleich wild- dann kommen Dextrine, auch bekannt unter anderem als Bindemittel für Aquarellfarben und als Klebstoffe, die bilden gerne eine satte Grundlage für Traubenzucker!  Erst jetzt kommt Farbstoff (Pflanzenkohle). Zuletzt auch Aroma. Welches, das ist unbekannt. Für mich schwingt da Plastik aus dem Indischen Ozean durch. Schätze, mindestens drei Jahre wird es vor einem indischen Kloakenflussdelta gelagert sein. Oben schwimmend, ohne die zersetzenden Sonnenstrahlen wäre es nicht so unrund im Abgang. Louisiana- Style würde mehr schwefelig, aber ölig mit einem Hauch mittelmexikanischer Tacostüten im Abgang sich einschmeicheln. Aber genau kann ich es nicht sagen; spie ich doch den Verköstigungsversuch elegant in den Müll. Plane aber, den Rest vor Holland ins Meer zu kippen.

Und wer da reichlich zulangt, schreibt da „Eisbären“ drauf.

 

Hier, Holländer, nehmt das!

https://www.weltfussball.de/spielplan/em-qualifikation-2019-2020-gruppe-c/0/

Ohne Holland fahr’n wir zur EM!

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Keine Bananen mehr?

Hol mich ab!

Bring mich nach drüben. Oder in eine Bananenrepublik. Aber das nützt dann ja auch nichts mehr. Was erst weg ist….

https://www.spektrum.de/news/sind-bald-die-bananen-alle/1667640?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Danke Merkel!

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Oh, vertan, na, Gruß an Zonen- Gabi. (Titanic)

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Tja, ha hilft auch ein Vermögen nix!

Gold7

Hilt nur noch, die Bestände an Bananenlikör zu bunkern.

 

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Kochblog: Niederlande

Da strömen sie herbei, aldi all die Leckermäuler & Feinschmecker.

Das will sich niemand entgehen lassen! Bzw. diejenigen, die näher an NL wohnen und die dortige Küche bereits ausschweifend getestet haben, schon. Glaub ich.

Was haben wir denn alles da, damit der Holländer fliegt?

Nun, frisch eingetrudelt, Grolsch, DAS Zeltbier:

Grolsch5

Das Bier mit dem Plopp. Der Plopp an sich ploppt ja mehr als bei Dittsches Verperlung.

Dazu zaubert uns Daggi ganz höchstpersönlich:

Frikandel01

Na, ist das der Wahnsinn? Sicher. Aber für den lauschigen Hollandabend brauchen wir noch Atmosphäre. Kommt per

Arrow Classic Rock NL

Nur echcht lekker mit Reklame.

Ob das alles ist? Mitnichten. Fehlt doch noch das Meer.

Zee moet, mijn heer!

Genau. Mischen!  http://naturesoundsfor.me/

Dann setzen wir das Bier ordnungsgemäß an und süppeln, bis wir glauben in der Düne zu liegen.

Sandberg44

Und morgen gucken wir das WM Finale.

hup hup, Holland hup!

 

 

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Tag des deutschen Bieres

Jagutt, sachma… hasse je recht hasse…also… sagichma…. jau, war schschon gestern war das schon! Binnich …bin ich nicht… nicht… örrps… nicht dazu gekommen gestern.

Hoho- hol ich nach. Kein aber ü ber hauptkein Problem, glaubze!

Weizen8

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Tote Seele

Nä, nix Gogol.

Es war einer dieser Sonntage, an denen man besser nicht vor die Tür geht. Denn Baye_n Mün_hen und sicherlich auch die Träger in deren Leibchen aus Dekaden  waren in der Gegend. In Düsseldorf. Es könnte beinahe von physischer Nähe gesprochen werden. Es schüttelte den Schriftführer nicht nur innerlich. Aber für diesen oder nicht ganz so schlimme Momente hatte er noch diese Werbepackung beiseite gelegt, diesen

Seel

Das soll wohl Kakao sein, bei dem aber die Milch in Form von Pulver schon dabei ist. Irgendwo muss es ja hin nach dem Milchpulver-Skandal in China. Zucker ist auch dabei, oh Wunder. Und sogar 8% Schokolade. Aber, liebe Kinder, es schmeckt gar schauerlich und würde selbst- liebe Kinder, nicht weiterlesen- mit Rum oder Weinbrand zu einem hübschen Lumumba veredelt, nur Angst und Schrecken verbreiten. Das hätte man wissen müssen. Ich hätte ihn für Daggi gelassen. Oder im Chemiekurs verlost. Ja, Chemie, das würde passen. Zu spät.

Und warum da Cremepudding drauf steht?

Da müsste man den Dr. fragen.

 

 

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Daggis delikate Darbietungen

Oder auch: KOCHBLOG!

Wir befinden uns in der Experimentalküche in Daggis Dienstvilla.

Heute steht die Chefin am Herd, jawoll.

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„Und was wirst du heute zaubern, Daggi?“

„Nun, ich habe da an Ente  à l’orange gedacht.“

„Oh, das klingt exquisit. Da hast du sicher schon mal etwas vorbereitet?“

„Aber klar! Guxtu:“

Herzen19

„Daggi! Da ist aber keine Ente dabei!“

„Naja, ich mache Ente  à l’orange für Arme. So Richtung Vorpommern.“

„Oder Oberhausen.“

„Auch Pirmasens.“

„Bremerhaven?“

„Bayerische Armutsrentner auch.“

„Fang an!“

„Nun, ich ersetze die Ente durch Hühnerherzen. Fertig.“

„Und die Orangen durch Cointreau? Das klingt listig.“

„Genau, wir wollen doch den Kindern nicht die Apfelsinen wegfressen.“

„Ah, Cointreau wird ja aus Schalen + Schnappes gemacht, da verstehe ich den Sparansatz. Und wie gehen wir vor?“

„Zwiebelchen anbraten, Herzen dazu, würzen, mit Cointreau ablöschen, Brühe dazu, Sahne rein, Saucenpulver einrühren, 1 h blubbern lassen. Nudeln kann wohl jeder kochen.“

„Klementina (!), haben wir nicht dazu ein Bild im Archiv?“

Herz4

Ob Daggi jetzt öfter in der Küche steht oder will  sie dem Schriftführer nur ein weiteres Aufgabengebiet eröffnen? Man wird sehen…..

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Aus Medizin und Dingens

Ein interessantes und sicher streng wissenschaftliches Infoblatt eines Krankenhauses, ach ne, die heißen ja Gesundheitsdienstleister heutzutage, wird mir zugespielt.

Da heißt es in Vorbereitung auf einen ambulanten Termin:

2 Tage vor dem Termin: verboten: … Fruchtsäfte………u.a…..

1 Tag vor dem Termin: erlaubt: ….. Fruchtsäfte………u.a…..

Dr. Daggi, was soll das bedeuten?

Doktor

„Tja, ich praktiziere ja nicht mehr.

Aber ich würde da zu einem Weizenbier mit Gapefruit raten.

Ist Saft drin und es ist doch kein Saft.“

Weizen8

So ungefähr wohl. Aber med. Beratung findet nicht statt. Muss jede/r selber rausfinden.

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Ausgerechnet Auberginen?

Stadtbekannter Pastamann

oh Herr Ober Gino

schaffe was zu Spachteln ran

mit Aubergin… oh:

und Grappa auf die Haus-e.

Fürs Kind ’ne kleine Brause.

Grappa

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Die Gemüsewoche geht weiter

Bärwurz- ähnelst du dem Blattspinat-

bist  Wurzel du, gar Knolle?

Drückt dich sehr die olle

Presse?

Wie auch schon Freund Knobi-

meine Fresse!

Kommst morgens du und wenn es dunkelt-

sag an, was wird gemunkelt-

fingerdick rauf auf die Stulle?

Mir doch wurscht, kauf ich dich in der Pulle.

 

 

 

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