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It Don’t Mean a Thing

(If It Ain’t Got That Swing)

„Herr Schriftführer, Bordelektriker und Chefstatiker, alle in mein Büro!“

Hui, wenn es so aus der monodirektional gepolten Sprechanlage in der Dienstvilla schallt, ist  klar, hier werden nicht diverse Fachkräfte angefordert, sondern das …ähm… Multitalent, jawoll!

„Was liegt an, Chefin?“

„Nun, wollte eben mal was auspendeln, easy swingen, doch was sehe ich da?“

„Oh, ein Fall von Materialermüdung!“

„Genau. Und da sonst nichts und niemand in der Dienstvilla ermüdet, darf ich das Problemchen als gelöst ansehen?“

Der Hersteller wurde übernommen, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Also Anfragen an Rohrverleger  rausdonnern. Antworten sind eher selten, einer meint, er könne das nicht. (Vormerken, falls es ernster wird, den NIE anrufen) Improvisieren:

Lochblech als Verstärkung präparieren. Loch erweitern, ein zweites bohren. Doch wie bekomme ich nun die Mutti Mutter weit im Rohr wieder an den Haken geschraubt?

Von den Krähen (nicht Mutti!) lernen heißt siegen lernen. Mit einem Rest vom Zollstock die mit Kleber am Blech leicht fixierte Mutter im Rohr am Mitdrehen hemmen, wenn ich mit dem Bolzen in der Bohrung stochere…halt!… ist doch gar nicht 50 Shades of Daggi.…: wenn ich den Haken festschrauben will. Wie schön, dass die Wärme wieder zurück gekommen ist. (DasDaggiDing berichtete) Da schraubt es sich ungleich lieber.

Bin ich schon drin?

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Und ob!

Guxtu in die Röhre:

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Nun noch Daggi überzeugen, dass sie eine Dienstreise nach Rumänien genehmigt. Da wird doch sicher jemand ein Rohr mit 2*5  Löchern fertigstellen können?

„Nix da! Kannst ja mal ein Vierkantrohr versuchen, das ist ohne Werkstatt doch sicher einfacher zu bohren?“

Pfft… werde erst mal ein Feierabendbier versuchen.

Und Daggi?

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Seminar: Statik & so

Moin! So, ich sehe, wir sind komplett, dann kann es ja losgehen.

Bezaubernde Assistentin- so, mit dem „generischen Femininum“ wird wohl demnächst auch der Assistent an der Uni Leipzig anzureden sein?-  können wir bitte das Bild 1 haben? Kommt, Chef…in??

Ein großer Vibrator

Nun, meine Damen und Herren, was sehen wir? Ja, da vorne? Den Fluchtweg nach Holland! Aha, schon locker drauf zu früher Stunde, das gefällt. Aber zunächst sehen wir nichts, ahnen aber, welche Körperbeherrschung der Fotograf hier an den Tag gelegt haben muss, um nicht zu verwackeln. Denn nicht unerheblich sind die Schwingungen, die der Schwerlastverkehr verursacht. Ja, da drüben? Und der Fahrtwind noch dazu! Eben! Aber wie wir ja aus dem Grundkurs noch wissen, brenzlig wird es erst, wenn es nicht mehr schwingt. Und wer im Nebenfach Politik hat, weiß, alles was in den Vereinigten Staaten angesagt ist, wird auch hier bald kecke Mode. Wie beim  Interstate 5 über den  Skagit nördlich von Seattle, da fehlt nun eine Brücke. Das haben wir aber nicht im Bild, als unser Fotograf darüber fuhr, gab es wohl noch keine Fotografie, wird gemunkelt. Kleiner Scherz am Rande.

Nun möchte ich aus diesem Anlass noch einmal den ersten Lehrsatz der Brückendynamik abfragen…ja…Sie dort…

It don’t mean a thing if it ain’t got that SCHWING! Prima, Tätschel! Pause, Pils und Pommes!

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