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Eine Fahrt zum Blau

Es war ein eher heller Novembertag.

Ich saß in meinem Office in Daggis Dienstvilla und hörte die Internationale Presseschau im DLF.

Der Merkel wurde sehr gehuldigt. Eine Art Weltenretterin scheint die zu sein. Was ich so noch nicht bemerkt habe. Mir wurde ganz anders. Kotzen oder fresh air snapping!

Schnell angezogen und mit dieser Eleganz den Holländer aus dem Keller gewuchtet; mit der Eleganz, wie sie der NL- Nationalkickerei temporär so abgeht. Die haben ja auch keine Merkel. Ob das davon kommt?

Egal. Meine Destination lag südlich. Ich bog links ab und der warme Südwest trug den Mief des noch fernen Müllautos ans Näschen fein. Schnell einen Haken schlagen und weiter.

Schnell erreichte ich Mülheim.

Wie es schien, wurde ich erwartet?

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Sehr witzig!

Doch was war das? Keine neuen Baulöcher, keine Absperrungen. Wollte man Radfahrer nicht mehr ärgern? Seltsam, so schnell wird eine Jahrzehnte währende Tradition doch wohl nicht gekippt? AH!

Man war anderweitig beschäftigt.

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Der KAUFHOF wird abgebaut. Doch diese Sperre tangiert mich nicht. Doch was ist das?

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Plant Daggi einen neue Dienstvilla an der Ruhr? Wo ich doch ausdrücklich R H E I N sagte? Na, wem es da nicht das Bild verwackelt muss schon ein unerschrockener Stratege sein. Nun denn.

Ohne weitere Behinderung erreiche ich das Ziel.

Ein Ziel, von dem Anke neulich munkelte, da wäre etwas in Sachen Anstrich geschehen, dort, bei den legendären Blauen Pumps.

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Also, wenn die nicht blau wie ein CSU- Ortsvorsteher sind….

Ich fahre zurück. Doch was sehe ich da? Es begegnen sich zwei Linienbusse der 133, beiden Fahrtzielanzeigen ist Saarner Kuppe zu entnehmen. Ich bin beruhigt. Es ist doch noch das Mülheim das ich kenne. Nur will man nun die Fahrgäste statt der Radfahrer irritieren.

Der Südwest- nun von hinten- schubst mich an.

 

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Im Trend: Sommerschlussverkauf

Da habe ich noch ein altes Bild gefunden, das muss natürlich umgehend verbraten werden.   😀

28.Juli 2011 steht dran, wo mögen die Rohre verlegt worden sein….ein Anschluss der Dienstvilla an das weitverzweigte Netz aus Jev*r wurde es leider nicht. Beim Gasgerd in der Ostsee?

Röhren 002

Und weil die Brücke instabil ist, heißt es: schnell weg!

Rad40)

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The secret of the blue pumps

Ja watt hatter denn? Kommt er mit Englisch umme Ecke! Nun, das ist so. Sieben Tage nach Teil 1 waren vor Ort keine blauen Pumps mehr zu finden. Und Kartoffelpufferreste auch nicht. Klar, nicht alle haben es in Mülheim so dicke wie Herr Aldi oder der Tengelmän. Aber ein Auftrag ist ein Auftrag ist ein Auftrag.

Sehen Sie also

The blue Pumps„:

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Sie treiben es heftig, und zwar an, das große Schwungrad.

IMG_0014 Und zwar per Schwengel  Pleuel.

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Sinn und Zweck:

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Und? Alle zufrieden?

Oder hat jemand schon blauere Pumps gesehen?

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Das Geheimnis der blauen Pumps

Was bisher geschah

Die Dinkelsschnitte beschloss, dass es für eine Exkursion keinen Finanzierungsvorbehalt geben dürfe, nein, da müsse gehandelt werden. „Da fahren wir hin!“ Wobei wir+ fahren in diesem Falle bedeutet, ich, ihr Schriftführer radelt, Daggi begleitet lässig zurückgelehnt im Packtäschchen die Tour nach Mülheim.

Einschub Mülheim: Den Ortsunkundigen sei erklärt, Mülheim befindet sich an der Ruhr und ist des weiteren umzingelt von Großstädten. Einst beguckte sich der Mülheimer und seine -in  das Ensemble aus dem Cafe im 12. Stockwerk des Neckermann- Hochhauses. Aber nur gucken war zu öde, man riss es wieder ab. Und so erst mal auf den Geschmack gekommen, buddelte man fortan in Permanenz weiter, baute Brücken und riss sie wieder ab, plante große Kreuzungen und modelte sie wieder um, verweigert sich aber noch der Gestaltung von Kreisverkehren, damit wird sich befasst, wenn die aktuelle Kreuzungsgestaltung fertig ist. Das dauert noch etwas. Solang beschäftigt man sich mit der Verlegung von Straßenbahnschienen, mal hinten um den Kaufhof rum, dann, als dieser den Eingang lieber zentraler legen wollte, vorne rum mit der Bahn. Als das fertig war, machte der Kaufhof  zu. Längst war auch die Straßenbahn von der Schloßbrücke unter die Ruhr verlegt worden. Der Tunnel ist nun auch marode. Ob eine Seilbahn folgen wird? Thyssen Brücke- kaputt! Und warum wird dauernd gebuddelt? Nur ein einziges mal einen Stau wie in den umliegenden Städten erleben! Aber alle Buddelei hilft nicht. Lediglich Radfahrenden kann man mit den Baustellen den Weg durch Mülheim vermiesen.

Nicht aber dem Kampfradler! Dieser machte sich flugs auf den Weg. Ankes Wegbeschreibung war klarer als das Wetter an diesem sog. Sommertag. Nur noch kurz die Böschung runter, die dritte Bank schon sollte das Ziel sein. Aber verflucht, ich bin doch Daggis Schriftführer, nicht Mathe- Prof! Dritte Bank, ewig diese Zählerei!

Wird Blinkfeuer, der unerschrockene Schriftführer, die Begegnung mit den Krokodilen in Mülheims Sümpfen überstehen, wird das so sehnsüchtig erwartete Foto klar und scharf und aufschlussreich sein und werden zunächst nicht  Sauerkraut & Co   Priorität genießen? Das erfahren Sie im finalen Teil von „Das Geheimnis der blauen Pumps“ schon bald in diesem Sender. Dran bleiben!

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Letzte Vorstellung

Nö, wenn die Suchenden sich nicht mehr Mühe geben, den Schriftführer quasi unterfordern, dann fällt das Frage- und Antwortspiel zukünftig eben aus.

Wiederholungen und Ödes, letztmalig hier! smilies smileys

Nun zu den musikalischen Anfragen aus der Agenda. Die GEMA minimiert ja das Angebot; selbst was einst noch in russischen oder chinesischen Such-o-maten verfügbar war, ist da nun blockiert. Aber in einem Kanal  fand ich noch eine feine Version von „Rollos Taufe„, Torfrock. Tätschel! Klar, ist mit knapp 8 Minuten nichts für moderne, stets eilige Netzstolperer. In knapp 4 Minuten wird Anfrage 2 bearbeitet: Wolf Maahn, da kommt heute ein „Blinder Passagier“ daher. Das gibt es wohl in der Originallänge nicht im Netz, die Kommentierenden suchen ja auch vergeblich.

Nicht vergeblich suchen sollen aber die Schlapphüte; ich hab‘ da mal  was  vorbereitet…..

 

Mülheim- Moskau- Mix

Mülheim a.d. Ruhr, Januar 2016

 

 

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Daggis Denksport 026

Ja schau, was haben wir denn hier?

 

 

Wir sehen....?

 

a)  Ein Bild, das nur die »High Potentials« hier, nicht aber die Fotospieler beim Thema „Spiegelungen“ sehen. Mein‘ ich mal so, ey.

b) Mirr geht das Herrz auf, Herr SchriftFÜHRERR! Der untere Obersalzberg! Klar!

c)  Irgend so einen Tourikram. Oder?

d) Die Welteroberungszentrale des Fellmonsterchens mit Caipilounge (rahmfarben)! Sag!

e) Die Jugendherge „Kahlenberg“ in Mülheim a.d. Ruhr, der Stadt der Tengelmanns, Aldi(s), mit der „Straße der Millionäre“, der ältesten (Spargroschen habenden) Bevölkerung in NRW, die aber natürlich fast so pleite ist wie die Nachbarstadt Oberhausen, denn, so die offizielle Lesart:

„Einnahmen aus der Einkommensteuer stehen dem Bund, den Ländern und den Gemeinden gemeinsam zu.“

In Liechtenstein oder den Kanalinseln, oder dort wo die jammernden Reeder ihre Schiffe anmelden? Deshalb hat seit Beginn dieses Jahres die Stadt keine Jugendherberge in 1A Lage mehr, sondern ein Investgesellschaft hat die nun „teuer“ erstanden. Wie teuer? Gar nicht teuer: 900.000 Euro. Der Investor wird aber „wohl das Doppelte noch einmal investieren“, so beruhigt die Schülerzeitung  „derWesten“, denn sonst wäre das Gebäude nicht zu erhalten. Der Schriftführer aber ergänzt: Unter den herrschenden Verhältnissen nicht. Kann das sein?

 

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