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Also, Asso!

Gibbet nich? Doch, der Asso- Verlag ausse Wiege vonne Ruhrindustrie hatn Buch (Das Schwarze sind die Buchstaben, das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur) innet Programm, da kannste von einen Kapielski watt lesen vonne Zeche indirekt. Weiß ja nich, wo se den hergeholt haben, aber der schreibt in echt von et Flötz. So schreibt den dat. Und der Verlach lässt ihn dat durchgehen: Flötz!

Bescheuert? Ich zeig den getz ma, wie se dat schreiben und imma schon geschrieben haben, da musste ga nich mit de Rechtschreibuniform ankommen:

Dat war nämlich wahrscheinlich so, bei den Kapielski: er da rein und bevor et hell wurde wieder raus. Aba da kannste dat Schild doch nicht lesen! Bestimmt son Internlektuellen. …. Später dann, da hammse den angerauhten Boden, schwatt wie eben innet Flöz im Bergbau, durch Fliesen ersetzt, frag ich sone junge Zapferin, wat dat soll. Und die wusste übahaupt nicht, watn Flöz ist. Is wascheinlich jetz auch Bücher am schreiben. Oder Influenzain. Bo glaupze!

Oder die ist beim Deutschlandfunk, wo sie nicht zwischen Regierung und Parlament zu unterscheiden wissen.

Oder bei Kabel 1, wo sie in Baustellenuntertiteln dem Beton Bewährung geben. Sind wohl selber alle auf Bewährung.

Oder im WDR, wo sie Talsperren als Naturwunder ankündigen. Ja ne- is klar, die Staumauer als riesiger Stalagmit.

Und warum heißt eine Gemeinde mit 5371 Einwohnern, die 61* ins Saarland passt, Großpösna? Wer jetzt denkt, da ist sicher Kleinpösna nicht weit, oder zumindest ein Mittelpösna zu verorten, ha!, Dreiskau-Muckern hält man sehr wohl vor. Aber pösnatisch ist Schicht im Schacht (Aus dem Flöz- Überleitungsmuseum).

Noch Fragen?

Moment, ich mache mir erst eine schöne Pilspfanne.

Pilspfanne

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