Traumwelt

In den wenigen Momenten, die nicht vom schweren Schuften geprägt sind, erlaube ich mir Träume, hier an meinem Arbeitsplatz in der Dienstvilla. Vom Niederrhein oder den Niederlanden, ich läge nutzlos in der Wiese rum, ein kleiner Imbiss stände parat und andere müssten schuften. Kohl, Karotten und Kartoffeln würden vom Feld geholt, eingetütet oder eingefroren, Kartoffeln zu Pommes gehäckselt, ne, das würde ja der Kohl: geschnitzt würden Kartoffeln. Und während die Sonne brütender brennt, man döst leicht weg, träumte ich von den Bauern, die die weltbekannten Niederhein- Orangen ernteten. Puh, diese Hitze! Orangen am Rhein. Ich sollte in den Schatten rein! Klar, Hollandorangen, sicher datt. Dem Trecker entgeht im tiefen Boden keine. Prophylaktisch würde ich ein Pils picheln, damit der Traum schnell vergehe. Macht er aber nicht.

4 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi deklamiert

4 Antworten zu “Traumwelt

  1. Das klingt ja wie im Schlaraffenland. Die Realität ähnelt wohl eher einem Affenland 🙂

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