Parkdödelmangel

Im traurigen Monat November wars

die Tage wurden trüber

da blickte Daggi zum Streifen der  Parker rüber

und es packte sie mit Wucht ein Schauer

denn schon seit allzu langer Dauer

lag sie auf der Lauer

(mit Knabberzeug und) voller Pauer

doch seit Tagen und auch heuer

dahinter steckt wohl AndiScheuer

parkt niemand mehr schön schräg und schief

doch da! ihr wars als ob da lief

hoch am ersten Baum

um zu schau’n

gibbet watt zu kau’n

ein Eichhorn ohne Übersicht

denn der Baum  trägt sie nicht:

Nüsse, Eicheln oder Eckern

es will jetzt wohl auch noch meckern!

Vergiss es- oben kein Ertrag

wie in Läden von Primark.

Trolle dich zu einer Eiche

flink und flott, nun weiche

aus, und zwar nach links (arrgh!)

ich sagte: Luv!

Jetzt steht auf dir ein fetter SUV

druff.

(Liebe Kinder, bei diesem Beitrag kamen keine Tiere zu Schaden. Dafür gibt es doch die Followies!)

Eiche, dick und Strommast, dünn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi deklamiert

7 Antworten zu “Parkdödelmangel

  1. Und dieses einmalige Gedicht dürfte mit Sicherheit den diesjährigen Oscar der Kategorie „Urbane Herbstlyrik“ abräumen 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Vielleicht werden in Oberhausen ja auch nicht mehr so viel die Autos bewegt. Ist doch so teuer geworden!
    Nehmen die Nachbarn vielleicht jetzt so wie ich das Radl?

    Gefällt mir

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