Schweizer Schwingungen 1

Nun schon seit zwei Wochen umtrieb den Schriftführer, was denn wohl der Kleinwagen mit Züricher Zulassung, geparkt immer wieder in kuscheliger Nähe zur Dienstvilla, hier wollte. Weniger waren es die Reisefreiheit und Grenzkontrollen oder andere protokollarischen Hemmnisse, die ihn juckten; da war doch was im Busch! Grenzübertritte, das erinnerte er, waren eine leichte Übung. Wenn man eben listig, weltgewandt und dynamisch ist. Wie… nun… das hatte er ja protokolliert. Damals… https://dinkelschnitte.wordpress.com/2012/10/27/destination-schweiz-eine-bildergeschichte/

Doch tagesaktuell, oder, wie die beim Fernsehen und anderen Stätten des fortgeschrittenen Sprachverlustes sagen: Stand jetzt war was genau los?

Daggi zu befragen, äußerst beiläufig, schien ihm der geeignete Weg, Erhellendes sich anheischig zu machen. Anheliose hätte ihn sicher bestärkt. Quatsch, Anheliose: Anneliese! Anheliose ist doch die  Leistungsstörung  bei Bergleuten, die auf Mangel an Sonnenlicht zurückgeführt wird. Als Ruhrie wusste er ja Bescheid. Und da er überhaupt Bescheid wusste, nämlich auch, dass er keine Anneliese kannte, wäre nun, bevor er Daggi auf den Zahn fühlen würde, eine kurze außerhäusige Absens vom Schreibtisch jetzt dringend angeraten. Er trollte sich. Die Sonne schien.

 

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Eine Antwort zu “Schweizer Schwingungen 1

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