Cafe Journal Oberhausen- das Jubiläum

Minutengenau habe ich es nicht parat, aber in diesen Tagen ist wohl seit 15 Jahren geschlossen.

Sieht man aber kaum!

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Der großzügige Ostflügel geht gen Norden noch weiter!

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Sonnige Südseite mit Einflugschneise

Wird sind ja nicht in Detroit, wo die Deutsche Bank einfach alles platt macht. Gut, geplant war da schon wieder Großes, denn das Schwimmbad dahinter wurde erneuert und das das ehemalige Altersheim gegenüber zur Seniorenresidenz geup- gedatet.

ZU FRÜH für mich!

(„Hä?…..wer war das da? Was heißt denn da: „weiß man es?“)

Nein, Pläne für ein weiteres, schön leeres, aber modernes Büro/ Geschäftshaus gab es wohl. Und ganz sicher auch genug Schwarzgeld, denn wir befinden uns wo? (ja du nun wieder, Panama….)

Aber irgend etwas mit Denkmalschutz ist  ja immer. Ich lach mich kaputt.

Reisenden  aus Mülheim wollte man die Oberhausener Südflanke frischer präsentieren. Alles Experten! Als ob jemals jemand aus Mülheim, dem Baustellen- und Einbahnstraßenparadies, rausgefunden hätte! Oder warum ist Mülheim die Kommune mit dem höchsten Altersdurchschnitt? Siehste!

Früher war die Kneipe „Edelweiß“ benamst. Und trotz deren Existenz bin ich die Schule dahinter rein gegangen. Warum auch immer….  Bis uns ein Lehrer eben in die Kneipe gezwungen hatte beorderte. Pils 65 Pfennige…. habe ich gehört! Rein zufällig führte mein Weg während der Lehre da auch vorbei. Aber erst nachmittags, mit einem Gesellen, kamst schon wieder nicht vorbei, verzwickte Lage. Dann war Pause. Ist ja schließlich eine Großstadt. Da will man sich doch nicht von einem Dealer abhängig machen.

Als aber CAFE dran stand, war man taktisch fein raus. Cafe ist keine Kneipe. Brillante Tarnung. Denn das Gebäck bestand aus Hackfleisch und die Sahne hieß Senf. Im Kaffee schwamm Grappa und Petra war prima.

Wie schrieb bereits Jörg Fauser so richtig? „Eine gute Bar an einem Abend, bevor die Meute kam, mit dem ersten Drink des Tages und einer Frau, die zuhören konnte, das war soviel Glück, wie ein Mann beanspruchen durfte.“

Zum Sport: kleinere Konflikte gab es, wenn auf dem Fußboden Billardkugeln und Würfel gesucht wurden, da stießen die Fraktionen schon mal mit den Köppen aneinander. Aber niemand trat dabei  auf fremde Hände. Alle wussten: die braucht es noch für den Heimweg!

Tempi passati, alter Schwede.

Bedenke:

Realität ist die Illusion die durch Abwesenheit von Alkohol entsteht.

Der Heimweg:

 

Aber immer dran denken:

Nanu? Im Doppelpack?

Wagen stehen lassen!

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Bestenfalls das Zweirad nehmen.

Seltsame Welt der Männer. 

Alle Wege führen in die Kneipe.

(Jack London, König Alkohol)

 

 

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Cafe Journal Oberhausen- das Jubiläum

  1. schön dich zu lesen, alles Gute für heute und die kommende Woche

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