Daggis Denksport 108

Liebe Sportsfreunde, liebe Landsleute!

Ich meine natürlich nicht diese ewigen Nörgler und Mäkler, diese Pazifisten, Kapitalismuskritiker, Antimilitaristen und Tofu- Lutscher.

Freiheit! Nein, heute geht es im fernen Brasilien für Jogis Mannen darum, in Freiheit das Achtelfinale zu bestreiten. Hoffentlich erfolgreich. Denn  auch wenn man im Brazil- Felde bislang noch unbesiegt ist, gilt es doch, Obacht walten zu lassen. Denn der Gegner heißt Algerien. Und gegen diesen Gegner ist der DFB in bislang zwei Parteien stets als Verlierer vom Platz geschlichen.

(Nicht vorgelesener Text: Wohl aber schaffte es die Mannschaft der DDR 1974 in Dresden die Wüstenfüchse 2:0 zu besiegen. Zwei weitere Siege, ein Remis und eine Niederlage folgten. Selbst für Rommel blieb Algerien unerreicht.)

Aber, liebe Landsleute, sorgen Sie sich nicht.

Denn unser aller treusorgende Bundeskanzlerin, die das freie Deutschland zum Hort des Wohlstands fast stündlich mehr ausbaut, hat auch auf dem Felde der Sportpolitik stets Gespür bewiesen. Wir erinnern uns; sie ließ den Jogi ja bei der EURO 2012 scheitern, damit sie- und somit auch ich- nicht zum Finale nach Kiew mussten. Janukowitsch die Hand schütteln, während das Gasluder Julia schwer Rücken hat, bäah. Ähm, …Verzeihung.

Landsleute, seien Sie also versichert, dass ein Land- hier Algerien- welches von Deutschland in Freiheit  54 Radpanzer „Fuchs 2“  plus einer Fabrik zum Bau weiterer 926 Exemplare erwerben möchte, kein unkooperatives Verhalten auf dem Fußballplatz an den Tag legen wird.

Mein Tipp lautet: ein sportliches 2:1 für UNS, und zwar durch 3 Eigentore. Somit können sich Jogis Jungs für weitere Aufgaben schonen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und entlasse Sie, damit Sie in  Freiheit ein schönes deutsches Fußball- Bier genießen können, unbesorgt von Ergebnis-Ängsten.

Daggis Denksport- Fachfrage lautet: In wessen Büro konnte der einsatzfreudige Schriftführer das Dokument kopieren?

 

 

 

2 Kommentare

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2 Antworten zu “Daggis Denksport 108

  1. Ich glaube, du hast durchaus Recht, dass politische und wirtschaftliche Erwägungen auch beim Fußball und seinen Ergebnissen eine Rolle spielen. – Aus der sogenannten DDR spielen wohl jetzt aus Altersgründen keine mehr mit – höchstens welche, die auf diesem Gebiet wohnen 🙂

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