Hochwasser-Tourismus ist in

…Duisburg praktisch kein Problem.

Aber bevor wir zu den Fotos kommen, erst die Theorie. Und die beginnt zur Auflockerung mit einem Polit-Späßchen: Warum sind in den Hochwassergebieten so wenige der FDP Politiker auf Hilfstournee? Sie wollen nicht zwischen den anderen Säcken vor den Türen landen! Tata…Tata…Tataaaa²! Dabei wäre das doch das Mindeste, was ihr leisten könntet, denn eure Kumpels aus der Versicherungsbranche wollen da ja keine Verträge anbieten. Denn nach Großschäden bliebe so mancher globale Puff ungeflutet von der Schar der Außendienst- Hengste. Und weil eure Kumpels ja auch keine Kernkraftwerke versichern, müsst ihr Politfreaks im Hochwassergebiet auch nicht so tun, als seien drei neue Lampen eine große Gabe der Politik. Ergo  ach nee, also: Elementarschadenversicherung ähnlich der Arbeitslosenversicherung einrichten.

Nun weiter in Duisburg. Da wohnt niemand so kuschelig nah am Fluss wie im depperten Köln. Und ab dem Hafenmund hat man den höchsten Deich Europas hingestellt. Und der schützt in einem weiten Bogen den Stadtteil Beeckerwerth vor Hochwasser. Warum? Weil da Promis wohnen oder Politiker, die den Rheinblick wollen? Nä! Überwiegend wohnen da Türken. „Und da stellen die dann extra ’nen Deich hin?“, höre ich die ersten Spezialistinnen rufen. Nä! Auf der  größten bebauten Fläche der „Halbinsel“ steht ThyssenKrupp. Und das Werk darf natürlich nicht absaufen. Und deshalb wird der Deich auch immer schön gepflegt. Denn sonst könnten die ja mit Verlagerung drohen, nach Brasilien oder in die VS etwa. Tata…Tata…Tataaaa³!

Gegen 10:30h  erreiche ich nach 1h anpirschen die Brücke der A 42. Das Wasser steht doch nicht so hoch, wie ich dachte, die Strömung ist mäßig und die Sonne knallt. Werde schwimmen, schätze die Breite auf 400m, kein Thema, das! Fotografiere ohne Sucher, einarmig, bin gespannt was da rauskommt.

Bin zufrieden. Keine Gischt im Bild.

Puuh, bin platt. Waren das etwa mehr als 400m? Werde das später mal analysieren.

Wer mag schätzen?

Zeit für das 2. Frühstück. Im Schatten. Doch wo sind die Bänke, wo der Weg am Ufer? Muss improvisieren.

Himmelblau geht anders. Aber wie?

Ach da. Ein Bestandsfoto.

Die Sichtachse stimmt!
Top- Blog- Niveau, hoho

Ich radle weiter. (An dieser Stelle kommt der Mitmachteil: Wie hat das Fahrrad denn rüber gemacht? Würde mich auch mal interessieren, echt Du). Auf der Deichstraße überholt mich ein FDP- Auto. Gibt es hier und heute denn kein intelligentes Leben, verdammich? Doch, da, wie die Ölsardinen:

Schwein gehabt!

Richtung durchgekoppelter Friedrich- Ebert- Brücke. Alles im grünen Bereich.

Künstlerisch wertvoll.

So, gibt es bis hier noch Fragen? Oder ist alles…..

5 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi deklamiert

5 Antworten zu “Hochwasser-Tourismus ist in

  1. Hier kann man ja um nichts in der Welt einen Like setzen, denn die Sache ist viel zu ernst. Aber ich habe es ja eh nicht so mit dem liken – ich schreibe lieber.
    Wie viele Meter waren es vor den jetzt geschätzten 400?
    Das sind ja Gegenden, die ich selbst besucht habe. – Jetzt hört man so viel, dass Dresden wieder so gefährdet ist. Die haben kein Krupp- oder Thyssenwerk, das sie beschützen kann.
    Dunkel erinnere ich mich, dass es mal orthographisch um das Durchkoppeln von Begriffen ging – aber ich habe vergessen, wann und wo.

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  2. Da: Durchkoppeln bitte! Friedrich- Ebert- Brücke. Mit zwei Bindestrichen. Bin ich dagegen!

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  3. Menschenskinder, Punkt und Linie zur Fläche! Und das auch noch einarmig. 🙂
    Ach ja Schafe. Das freut mein Herz natürlich ganz besonders. Sie werden ja oft für äußerst dämliche Herdentiere gehalten. Man ahnte es schon lange, aber neueste Studien der Universität von Cambridge zeigen, dass die Schafe recht intelligente Tierchen sind. Sie haben Sachen gelernt und fertig gebracht, was man bisher nur Menschen und Primaten zugetraut hat. „Du dämliches Schaf “ macht sich nun so richtig schlecht.
    Schafe im Pferch brauchen übrigens nicht mehr Platz… und ich hör jetzt mal lieber auf, Loblieder auf meine Lieblingstiere zu singen. 🙂

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  4. Haha, kaum ist man fertig, schon plärrt der Rösler wieder rum, dass man den Unternehmen helfen muss. Die wollen doch, dass die Politik sich raushält, Fipsi.

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