Ein Blog, das ist ein hartes Brot

Speziell wenn man nicht durchblickt. Genauer: Frau nicht.

Ein romantischer Abgesang auf die Kommentar- Löscherin.

Was ist geschehen?

Nun, da wird man mal eben von Andrea_eröffnet Leben um ein LIKE angebettelt. Kann man gewähren, sollte aber schon leicht zu handhaben sein, ohne Sucherei nach dem Button sollte das klappen- wenn überhaupt. Nun tauchte der aber nicht auf, wo er sein soll. Schreibt man einen Leserwunsch hin:

Du musst die Blogeinstellungen optimieren, sonst wird das mit der Likerei nix.
Bremse 1: Bei Blogaufruf erscheint der neue Artikel nicht oben.
Bremse 2: Klicke ich aus der New- Post Mail drauf, ist der Like- Button nicht drin.
Bremse 3: Nehme ich den Reader, kann ich nicht den ganzen Artikel lesen und LIKE klicken, mache ich aber nicht. Denn wer vor dem Lesen klickt, guckt auch sicher ASTRO TV und hat 20 Waschmaschinen.
Also muss Andrea optimieren. JETZT!

Das interessiert aber nicht groß, weil ja „alle anderen den Button sehen“. Aha.  Und im Übrigen habe ja „der Ullrich“ die Einstellungen vorgeschlagen. Oho! Das konnte ich nicht ahnen. Wer mag dieser ominöse Ullrich sein? Ein Ober- Guru bei WP? Mitnichten, lediglich ein weiterer aus dem Tal der Nicht- Checker. Zum Beweis wird gleich ein Beitrag rausgehauen, der die Werktreue der Blogeinstellungen darlegen soll. Darin geht es aber nicht um LIKE, sondern die Sternchen zur Bewertung. Das schreibe ich schön in den Kommentar und- wohlwissend das hier PISA- Land ist- male ich das auch auf:

Links= BlogRechts= Artikel

Links= Blog
Rechts= Artikel

Mittlerweile finden sich  einige Kommentare, die meine Kernthese aber so was von zementieren, das kann für eine moderne Bloggerin nur eines bedeuten? ….Wie, die Blogeinstellungen anpassen? Na, Ihr seid ja lustig. Nur weil Ihr es so machen würdet, also ehrlich….natürlich ist dem  nicht so. Zunächst werden mal das Bild oben und meine Anleitung zum „Sharing“ gelöscht. Denn der Überbringer ist immer der Täter. Und zur Frage in diesem Bild:

ADR2heißt es dann: „Ja, weil Blinki Unrecht hatte.“ Mittlerweile steht aber das Thema „Sharing“ erneut drunter. Ob das mittlerweile begriffen wurde, ist mir ja eher egal, in Blogs, in denen Kommentare gelöscht werden, lungere ich eh nicht rum.   Jetzt kommt aber das MEGA- Problem: diese Blogtante  und Daggis Dienstvilla in einer Stadt! Skandal! Allerdings nur zugereist. Sicher aus irgendeiner FDP Hochburg, um den beinah tadellosen Ruf der Ruhries zu ruinieren. Denn wie munkelt man, sei der Ruhrie so? Arbeitsam, trinkfest und von direkter Sprache. Weil diese Trias eben untrennbar ist! Denn die heißen und staubigen Arbeitsplätze einst, bedingten, dass in jedem Wohnblock eine Kneipe sich befand. Und weil es an diese Arbeitsplätzen mitunter auch gefährlich war- natürlich nicht so gefährlich wie in einer ARD Talkshow, wo die über Arbeit labern, die eine solche für sich eher ablehnen mögen und trotzdem kackfrech von ihren 17h Arbeitstagen fabulieren- nun deshalb musste der Soziolekt eben klar und deutlich sich ausprägen. Unüblich ist deshalb ein: „sehr geehrter Herr Kollege, ich sehe da- wenn ich mich nicht allzu sehr täusche- in der Kranbahn eine Last, die wohl nicht ausreichend gesichert wurde und im Zustand des Pendelns sich in Kürze ihrem Haupte nähern dürfte..“- WUMMS! ZU SPÄT!

So geht das eben nicht. Eher schon wie Frank Goosen aus Bochum es beschreibt:

„Moin Eddi, allet klar, du Arsch?“

„Pidder, watt is denn los, watt habbich denn gemacht? Bin ich dir kein alter Arsch mehr wert?“

Da taucht die Dinkelschnitte auf: „Ah, ja, wieder mal große Kultur im Blog? Möchte noch mal «In diesen geistfernen Zeiten» lesen. Wo steht das noch gleich? Bei A wie Andrea?“  „Moment: Die Datei sagt: Wollschläger, Hans. W ist ungünstig, krabbel mal in die Ecke, W ist ca. bei lfdm 18, 83. Aber ich hole das mal,

ich habe fertig.“

Nachtrag: Ähnlicher Umgang mit Kommentaren wird festgestellt beim Blog  „frei von denken“ oder hieß das „freiedenkerin“ oder so? Egal, bis zur Wahl habe ich sicher alle 78% eingesammelt, die sich ein große Koalition wünschen, zumindest aber ihre Mutti behalten möchten, hier  InDissmUnssremLande  der…

6 Kommentare

Eingeordnet unter Dinkel Grundlagen

6 Antworten zu “Ein Blog, das ist ein hartes Brot

  1. Im Grunde genommen müsstest du ja in der Überschrift die „Löscherin“ in den Plural setzen. – Ich staune, ich staune, auf welchen Blogs du dich so überall rumtreibst und was du alles mitbekommst, was hier in Gottes (beschränkter) Blogwelt passiert.
    So lange die einen die anderen nicht durch ihre Überzahl erdrücken, halte ich es hier im Bloggerland noch aus, aber … schau’n wir mal.
    Ich habe gerade einen Link geschickt bekommen zu einem exzellenten Fotojahrbuch
    http://www.blackrockyearbook.com/2012/2012.html
    wo ich jetzt nur noch überlegen muss, wie ich an solche extraguten Fotos rankomme, da ja mein Unternehmungsradius aus verschienen Gründen eingeschränkt ist – und dann noch an einen Sponsor, der Querformatbücher sponsert mit gutem Fotopapier.
    Ärgere dich nicht!

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  2. Da sehe ich ehrlich gesagt Unterschiede: Wenn jemand Hilfe braucht, darum bittet und dann die Kommentare stehen lässt, die das Kernproblem einer Lösung zumindest näher gebracht haben, ist es zwar nicht schick, lässt aber zumindest einen Sinn erkennen, wenn unzutreffende Tipps entfernt werden. Ärgerlich für Dich wegen Deiner Mühe aber immerhin nachvollziehbar.

    Anders empfinde ich es, wenn immer wieder aus dem Nichts losgekräht wird, um der ganzen Welt per Tiefschlag gegen einen Nichtanwesenden zu verkünden, wie gut man doch selbst und wie schlecht der größte Rest der Welt ist. Das dürfte auf Dauer nur belegen, wie verzweifelt manche Menschen nach Anerkennung hecheln, die sie möglicherweise in ihrer realen kleinen Scheinwelt nicht in der gewünschten Form (bspw. durch überwiegend nicht selbständig denkende Scharen von Claqueuren) oder Qualität finden. Darüber ärgerst Du Dich doch bitte nicht ernsthaft, oder?

    ODER?

    Davon abgesehen gleicht dieser Beitrag von Dir einem Outing und dürfte lediglich Wasser auf der Mühle eines scheinbar völlig unterversorgten Egos (siehe Beispiel 2) sein. Ich habe Deine Beschwerde also weder gelesen, noch kommentiert. Dass diese Worte hier dennoch stehen hat lediglich zur Grundlage, dass WP schneller veröffentlicht, als ich nicht „Kommentar senden“ anklicken kann. Ist klar, oder? ;o)

    Ich wünsche Dir samt Gefolge ein ausgesprochen sonniges Wochenende! ☼

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    • Dein erster Absatz stellt aber ein Spiegelbild der Tatsachen dar. Erst fragen, dann Wesentliches löschen, um final als Supamutti dazustehen, scheint mir das Motto zu sein.

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      • So habe ich das ehrlich gesagt nicht empfunden. Aber mein Kommentar ist auch nicht gelöscht worden.

        Na ja, nun. Wie viel Aufregung ist das tatsächlich wert?

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        • Wie? Das Bild löschen und deine Sharing Version hatte ich ähnlich drin und dann schreiben: „Blinki hatte Unrecht“ passiert doch mit Vorsatz. Ist kein PC Fehler. Das Detail ist es nicht wert, aber wie die Bayern gegen Preußen oder Berliner gegen Schwaben moppern, will ich so‘ ne Tante nicht auch noch zufällig nebenan wohnhaft wissen (müssen).

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