Christstollen à la Daggi

Heute: Kochblog mit Fotos!

Voilà, für den Christstollen nach Art der Dienstvilla brauchen wir gar nicht viele Zutaten. Als da wären:

1 Päckchen Blätterteig zum Ausrollen (275 – 300g)

1 Dose Thunfisch mit „H“ 

1 Rote oder unrote aber keine riesige Zwiebel

1 Wie Daggi? Ich soll „Holländische Spezialität“ schreiben? Das macht doch sonst auch niemand, wenn er 1 Frikandell schreibt.

2 Eier, etwas Käse, Knoblauch, Gewürze nach Geschmack (hier: russische Schaschlikwürze, die ja genauer aus Georgien, der Heimat des Schaschliks, stammt. Wie Stalin auch. Das war der Kulturteil)

Nachtrag: Oliven auch.

Ferner: Null Marzipan, Zucker, Mandeln oder gar Orangeat, neee, geh weg!

Zubereitung: Den Blätterteig zeitig aus dem Kühlschrank nehmen, da wird er schön geschmeidig. Auf dem Blech ausrollen. Die Frikandell längs vierteilen und quasi als Leitplankenpaar eher mittig auf den ausgerollten Teig legen. Den Rest bis auf den Käse vermengen und zwischen die Leitfrikandellen streichen, aufschichten. Mit Käsestreifen deckeln. Teig zuklappen, Verwendungszweck- hier: Christstollen-  mit zarter Hand einritzen. Beim Einritzen keinesfalls an den Rösler denken, dann wird das nichts. Abflug in den Ofen. Backzeit optisch kontrollieren, wir wollen ja keine Holzkohle fertigen!

Nach dem Backen die Mikrowellen- Schüssel, in der zuvor vermengt wurde, bewässert in den noch heißen Ofen geben. So sie denn nicht aus Plastik ist. (Das war der Hinweis für die US- Freunde) Da spült sie sich fast von alleine, und sonst fällt ja nicht viel an. Diesen starken Energiespar- Tipp als „Nutzung von Prozesswärme“ mal locker am weihnachtlichen Kaffeetisch einstreuen, gibt bestimmt ’nen Schnaps extra. Oder so’n Süßzeuchs. Oder gar einen Tätschel?

Oh, die Beschriftung ist etwas sehr zart ausgefallen. (Memo: klären, an wen gedacht) Aber die BlinkfilmVeryLtd bietet natürlich alle Möglichkeiten, da etwas nachzuarbeiten. Guxtu Fotos groß, fertig.  Das war die Ergänzung zum skriptum Blätterteig.

19 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi

19 Antworten zu “Christstollen à la Daggi

  1. Pahaaa! Falscher Link! *tänzel

    Oder willste Deinem Christstollenfrikandell noch ’n Mützchen aufsetzen? *gg

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  2. Käme ich nicht jeden Tag, ich käme heute nicht, weil mich Koch-Posts entweder abschrecken ob der vielen Arbeit oder hungrig machen. Und deiner zählt hier zu der letzten Sorte!
    Den „Kulturteil“ fand ich überragend 🙂

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  3. Pingback: Neues von der Löschabteilung | 3D Das Daggi Ding

  4. Naja – als lecker Mampf mag das durchgehen; als Christstollen eventuell in Yakutsk 😀
    (Nein, ich bin nicht spät dran – ich lese brav den aktuellen Dagventskalender!)

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  5. Hach, da bin ich wieder in die Vergangenheit gelockt worden – aber sogar voll. Doch deine Daggi-Stolle würde ich immer noch gern essen und dann auch tätscheln, weil ich überzeugt bin, dass er mir schmeckt.

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