@ Dudelfunk in Germoney

Gibt es überall. Denn

Kultur ist Ländersache .

Sagen ja alle.

Funktioniert aber selbst mit dem Gebühreneinzug nur noch mangelhaft.

Jung- oder eher; überhaupt- IntendantINNEN, die wurschteln im Sinne der Quote, zerdeppern den „Tatort“ und versuchen sich am Radio.

Böse Frauen wohl. Nur weil diesen niemand zuhören mag, gehen sie davon aus, dass niemand mehr HÖREN mag.

Dann zerfetzen sie die Anstalten, senden nur noch Musikmoleküle. Oder  Geplärre.

Mein Heimatfunk, der WDR, kommt aktuell mit 0h Blues daher. Null Minuten in der Woche. Das bleibt auch so, wurde mir versichert. Studienräte bespaßen, die nebenbei noch per Symphoniker- oder Oper- Abo die Unterschicht aussaugen, das kann der dt. Rundfunk aber gut.

Solche lassen ja auch per Lieblingspartei die Zigarettenwerbung bei Jazz Veranstaltungen verbieten. Ihre Lektüre- Pampe reicht ihnen ja, war ja schon früher so. Man mogelt sich durchs Dasein, hochbezahlt. Und ihre „Früher“ Lektüre soll ja noch heute Schüler vom Lesen abhalten.

Gilt auch für Musikedukatoren.

GeschichtlehrerInnen, auch aufgepasst:

Es gab ja die Zeit, als Ihro Lieblingsland , die USA, aus gutem Grund für Euch und Eure Ollen, höchste Verehrung erfuhren.

War aber blöderweise eine Zeit, in der die uneuropäisch anmutenden US-  Soldaten, also die, die Ihr heute wieder melden solltet  (und auch wieder bald macht), die falsche Musik hörten. Und manche machten die sogar. Speziell im Paris lange vor dem aktuellen Präsi- Tünnes, dem Gatten der Bruni.

Kam alles in meiner „Schul“zeit nicht vor. Braun waren ja da nicht nur Blätter im Herbst. Aber irgendwie habt ihr, alle oben Erwähnten, nicht  überzeugt,ungenügend indoktriniert.

Nehmt das, was ich nun komplett durchgehört habe, und versucht euch mal an der Programmgestaltung, die nicht nur dem brutalstmöglichem Aufklärer eine Freude ist, kauft ein, sendet:

Kulturgeschichte des  20. Jahrhunderts ,

8h Miles Davis Radio Project

KJazz sendet aber OHNE Werbung, das sei der Standard.

11 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi dirigiert

11 Antworten zu “@ Dudelfunk in Germoney

  1. Kommt eben rein, aber Berlusconien greift schon durch– schnief–
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33730/1.html

    Gefällt mir

  2. Wie war das, jedes 7. Opernhaus steht in Deutschland, so ist das glaube ich. Das wird wohl nicht mehr lange so sein.
    Ich mag ja, obwohl kein Studienrat, einige Opern, aber das Ignorieren ganzer Musikstile durch den öffentlichen Rundfunk, um sich statt dessen mehr oder weniger dem Dudelfunk anzunähern, ist schon deprimierend. 😦

    Gefällt mir

  3. Vor allem kann man ja auch aus der Geschichte der Jazz Musiker mehr über die USA lernen als aus…sagen wir mal: authentischen 🙂 Western. Und über Drogen.
    Und über die Kapitalisten. Schwarz macht Musi, Weiß sahnt ab. Fällt mir eben ein, der Chinese schmeißt ja auch alles auf die Märkte, aber eigene Sounds? Da hapert es noch. 😮

    Gefällt mir

  4. Lohnt das Radio Project da oben auch für Nicht-Jazz-Kenner? Wird da viel Interessantes erzählt oder hauptsächlich Musik gespielt?

    Gefällt mir

  5. Sehe jetzt erst, Glück gehabt, das war eine Sondersendung zu „Thanksgiving“.

    The Miles Davis Radio Project
    November 25, 2010 (11am – 7pm)

    Wohlgemerkt, beim Sender der Uni L.A. Nix Gebühren.
    (Montag beim Verkaufssender- Muttertier von HSE bei tube gesehen: Rod Stewart präsentiert „The Great American Songbook Vol.5, live, mit Big Band als Werbesendung. Ist mal was anderes als Pu*zmitttelshows 😮 ).
    Zurück zur Anfrage: Musikgeschichte steht im Vordergrund. Und die Taktik zu ergründen, warum jemand- anders als Bo*len- sobald der Erfolg da ist, andere es nachahmen, dann damit aufhört, neu ordnet, bis andere wieder kopieren; Interviews dazu mit Mitmusikern u.a. Und auch, sinngemäß; „Yeah, 46, in Paris, played a gig, went to a bar, had a couple of drinks and no one there tipped any finger to the lousy niggers, …“
    Ob auch die Episoden, in denen er mal wieder nicht lieb zu seinen vielen Frauen war, vorkamen, weiß ich nach der geballten Ladung nicht mehr.Das steht ja in seinem Buch.
    http://www.amazon.de/Miles-Davis-Die-Autobiographie/dp/3453171772
    Das ist dick, habe ich auch schnell gelesen, aber da hatte auch noch niemand ein Blog. Und einen Link, der die 8h spielt, hat das ach so dolle Internet auch nicht.
    Gut so. Aber auf die Idee, die 8 CD Version zu kaufen + hören, wäre ich auch nicht gekommen.
    War eher als Gegen- Beispiel gedacht. Zum öffentlichen Dudelfunk, den ich so nenne, weil sie selbst verlesene Kurzmedungen mit der Rhythmusmaschine (unter BigPI Niveau, klar!) unterlegen.
    Ob allerdings hiesiger Schulunterricht im Fach Musik noch immer ein Zwangsreferat verlangt, im Alter von 12 o. 13 zu „Schubert“ und was das sollte, das weiß ich ja nicht. Und für wen WDR 3 den ganzen Tag und für wen…..hat die Bundeswehr denn wieder ihren „Soldatensender“? Den gab es ja mal. Im ersten Radio hate ich den. Dann fand ich schnell BFBS, die Hessen AFN. Ach so: Kaufen? Nö.

    Gefällt mir

  6. Ach so, dass öff. Radio auch anbieten kann, wenn es will, kennst Du ja aus DK:
    http://www.dr.dk/radio/

    Gefällt mir

  7. Ein Punkt, der für das Auswandern nach Dänemark spricht.

    Gefällt mir

  8. DK? Die haben ja noch mehr panische Angst vor was- weiß- ich- wem als die Ostdeutschen.

    Sehe, gleich kommt in WDR3 eine Sendung von Karl Lippegaus. Nun ist aber das heutige Thema, Albert Ayler, aber so weit weg von Springsteen wie Maria He*lweg es in anderer Richtung auch war. 😉

    Gefällt mir

  9. Du wirst bei jedem Land Gründe dafür und dagegen finden.

    Albert Ayler, kurz googeln, wer das ist oder war……
    Aha….
    Ich nehme lieber ein heißes Vollbad. Aber Dir viel Spaß dabei.

    Gefällt mir

  10. #1 stimmt aber nur für reiche Länder. Und eines der reichsten, kleinsten, agiert, wie es Haider sehr gefreut hätte. Danach: NL. Reich, klein. Konfus.
    Kuba, Mali, Haiti kennen solche Ängste nicht.
    (Steht auch- da kann Welli nichts ändern- bei den Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Warum „die Presse“ noch nicht vor der WM in Brasilien warnt…. erkläre ich mir mit dem „VW- Dienstreisen“- Syndrom. Gefährlich wie in Südafrika ist es da aber lässig…)
    Ich hatte bisher nur einmal Angst. ~1993, leichtes Erdbeben im Rheinland. Taktisch günstig gegen 04:00h.
    Geschirr klapperte, das Bett wackelte (kurz, als wenn Berlu sich verausgabt hätte, also 2 sec…).., aber man weiß nicht, was passieren könnte. 😮
    Danke, liebe Bosse, dass ihr schwere, ECHTE Schäden am und im Land verboten habt. (Atom ausgenommen) Aber trotzdem habe ich den Club der Bosse, den VfB nur gern, wenn er vor dem FCB Meister würde, sonst nie. 😎
    Denen fehlt einer wie Rost. Obwohl ich ahne, da kommen wieder Wichtigtuer, die ihm erklären, das könne man SO JA NICHT in der Sportschau sagen…

    Gefällt mir

  11. Das mit den Gründen war ganz allgemein gemeint, nicht speziell auf diese Art Ängste bezogen. Man würde ja andere Gründe auch bei armen Ländern finden. Nach Haiti würde ich im Leben nicht auswandern wollen… (In die anderen beiden Länder auch nicht, viel zu warm.)

    Gefällt mir

Mein Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..