Der ARTE Themenabend…

….verehrte Gäste, der wurde „outgesourced“, wie nicht nur  der Ruhrie es nennt.

Und zwar gewann den Bieterwettbewerb für Folgeproduktionen die  BlinkfilmVeryLtd. (Erster Rufer aus dem Publikum: „Kein Wunder, bei DER Chefsprecherin!“)

Und somit freue ich mich, Sie hier im Rahmen der Ruhr 2010 in der Kulturhauptstadt begrüßen zu müssen–ääh: dürfen! DÜRFEN!

Thema des heutigen Abends ist: Strukturwandel, wat soll datt?

Das Begrüßungswort sollte  laut Programmheft ja das  PleitGen halten. Das entfällt leider, er musste zur Spesentournee, haha, kleiner Scherz zwecks Förderung der Puschligkeit, zur Weiterbilddung ist er kurzfristig gereist. (Pfui, Buh! Geld zurück- Rufe)

Herrschaften, nicht so ungeduldig! (Zur bezaubernden Assistentin: „Du weißt Bescheid?“)

Sie so!

Meine Damen und Herren, die Blinkfilm konnte kurzfristig einen Gastdozenten engagieren:

Nun, nach dem launigen Referat zum Thema Strukturwandel geht es flott weiter.

Ich hab da mal was vorbereitet.

In Bild 1

Strukturwandel 1

sehen wir eine Szene aus einem „Tatort“ von 1980. (Vom TV geknipst, Blitzreflex verschmiert, ist ja kein Kunstblog hier). Aus Richtung Norden kommend, vom Stadion Niederrhein, da, wo der HSV einst 8 Stück kassierte, verfolgen Haferkamp + Kollegen auf der B 223 einen Bösen. Das tut aber nichts zur Sache. Wir sehen Kühltürme von Thyssen Stahl, Werk Oberhausen. Wie mein Vorredner Frank Goosen ja bereits bemerkte, Relikte der Zeit der „ehrlichen Arbeit“, auch „Maloche“ genannt. In Bild 2- bezaubernde Assistentin, bitte- rumpelrumpel macht der Dia Projektor: erkennen wir

Strukturwandel 2

erkennen wir, an die Stelle der Kühlturme wurde ein Zweckbau gesetzt.

Der Volksmund nennt ihn auch „Große Lügenbude“. Denn dort knubbeln sich diverse Anbieter von Dienstleistungen am sog. Arbeitsmarkt. Diese führen dann von Ihren, werte Anwesende, von Ihren  Steuergeldern Maßnahmen zur Betüddelung der nicht Erwerbstätigen durch.

Wenn die Zeit noch reicht, mal sehen was die bezaubernde Assistentin signalisiert , ah, gut, dann ein Beispiel:

Kommunikationstraining in einer Lügenbude: „Ermitteln Sie die Anzahl der Kanalbrücken in Oberhausen und die der Feuerwehrleute. “ So`n Scheiß eben.

Zum Abschluss (Ah + OH, endlich,  seufzen- beim Publikum) noch ein Beispiel des Strukturwandels. Örtlichkeit wie gehabt:

Strukturwandel 3

Wie sehen, vor der Strukturwandelei Kacke hatte die Stadt 35.000 Einwohner mehr, aber kein dickes Arbeitsamt. Oder gar externe Lügenbuden, die für die Oberlügenbude die Statistik zurecht biegen. Und war nicht Oberpleitenmetropole #1 in der BRD. Werte Gäste, denken Sie bitte daran, wenn Sie Ihren örtlichen FDP Tünnes treffen, also bitte  RICHTIG treffen, zwinker zwinker.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Das Buffet ist eröffnet.

 

10 Kommentare

Eingeordnet unter Daggi deklamiert

10 Antworten zu “Der ARTE Themenabend…

  1. Goosen ist gut. Vor allem der Seitenhieb auf die Lederhosenträger.

    Thyssen Stahl, ja, ich erinnere mich…

    Was wohl die Männer denken, die auf den Link klicken, in der Hoffnung, eine TV-Assistentinnenschönheit zu sehen und dann doch nur diese Stimme hören? :gruebel:
    *ein bisschen schadenfroh bin*

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  2. Warum geht denn der Grübelcode nicht mehr? Mal sehen, ob das klappt: 😕

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  3. Ja, perfekt, genau den Smiley wollte ich.

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  4. Wollte ja noch anfragen, da Du ja neulich „Vorstandssitzung“ hattest, ob der Anti FDP Einsatz noch lange gültig ist 😀
    Daher auch die Praktikantinnenstufe übersprungen. Obwohl jemand mal die Dateien neu ordnen müsste. Jemand eben, der mein System kennt. *auch grübel*

    „Thyssen Stahl, ja, ich erinnere mich…“ …als Einkäuferin?

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  5. Hoppla, der sensationelle Erfolg der BlinkfilmVeryLtd lockt schon die Konkurrenz in die Stadt:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Ein-TV-Studio-im-Tresor-id3069437.html

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  6. Ich hatte keine Vorstandssitzung. Das waren nur Leute aus der Geschäftsführung (ein Teil) und dem mittleren Management. Und ich hatte meine Gründe, die Teilnahme nicht zu verweigern, weil es nämlich um IT-Themen ging und ich was für unseren Bereich regeln wollte. Außerdem, wie kindisch hätte es denn geklungen, hätte ich gesagt, „da habe ich keine Lust drauf, weil mir Manager* nicht liegen“, natürlich etwas anders formuliert, ich möchte meinen Job nämlich auch gern noch etwas behalten… Dann wären die Anliegen „meines“ Bereiches („mein“ im Sinne von „da arbeite ich“, nicht im Sinne von „leite ich“) wieder schön sonstwann in die Zukunft geschoben worden.

    Ist das der Grund, dass Du bei mir im Blog mit einem so missmutigen Kommentar reagiert hast? Also dass Du denkst, ich könnte zur FDP-Sympathisantin werden, wenn ich mehr mit Führungskräften zu tun hätte?

    Rahmi freut sich jedenfalls, dass ich mich nun nicht praktikumsmäßig woanders tummeln werde. 😛

    Thyssen: Ja, als Einkäuferin.

    ———————————————-
    *Wobei es auch fähige Manager gibt. Nicht viele, aber sie existieren.

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  7. Da steht ja auch
    „Vorstandssitzung“ + 😀 und nicht : Vorstandssitzung.

    Den „so missmutigen Kommentar “ habe ich leider nicht gefunden.
    Schlimm, sollte ich mich falsch ausgedrückt gaben, noch schlimmer, wenn auch Du jetzt alles zu ernst nimmst.

    Blog-Motto unter „Moin“ war ja :
    „Damit das nicht zu seriös wird- oder gar nicht erst werden kann- wird Blinkfeuer mich (Daggi) unterstützen.
    Mein Beileid den Lesenden!“

    Experiment gescheitert, macht nix, kann ja Klose gucken.

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  8. Nicht in diesem Blog, sondern bei mir:
    http://fellmonster.wordpress.com/2010/05/22/bescheuerte-quizfragen-1/#comment-14411

    Der hörte sich etwas missmutig an, so im Vergleich zu den anderen.

    Ich habe ja nur gefragt, kein Grund zur Panik.

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  9. Huhu… Ich habe Dir vorhin 2 E-Mails geschickt, nur vorsichtshalber der Hinweis, falls der Server wieder spinnt…

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  10. Jaja, ich ordne, ich lese, lerne auswendig, aber die WDR 3 Jazznacht…+ das Alter, und dann sind da noch die oben Erwähnten,die laden mich jetzt immer um 8h ein. Müssen ja Kandidaten für Sperrzeiten ermitteln.
    Nun wieder der Chor der Kastraten (griechisch = Steuerzahler, alle so: yeah!)
    Vor 4 Wochen wurde ich getestet, ob ich um 8h meine Telefonnummer aufsagen kann. Und Daten der Schulzeit. Konnte ich. Und wieder gehen konnte ich. Und Sie, nicht von MIR
    VerGAUCK*eierten, zahlen das.
    Nicht der Klose.

    *„1999 wurde Gauck (rot = braun) innerhalb der CSU als Bundespräsidentschaftskandidat vorgeschlagen und war auch in den folgenden Jahren als möglicher Kandidat für die Parteien CDU/CSU und FDP im Gespräch. 2010 kandidiert er für dasselbe Amt auf Vorschlag von SPD und Grünen.“

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